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Die kirchliche Bestattung
Der Tod ist eine meist schmerzliche Erfahrung, die unausweichlich zum Leben gehört. Auch wenn Sterben und Tod in der heutigen Welt durch Film und Medien täglich präsent sind, so ist die unmittelbare Konfrontation selten geworden. In den meisten Fällen sterben die Menschen heute nicht mehr zu Hause im Familienkreis, sondern in Krankenhäusern oder Altenheimen. Die Unsicherheit im Umgang mit dem Verstorbenen nimt dadurch zu. Viele Menschen sind sprachlos hinsichtlich des eigenen oder des fremden Sterbens. Dadurch fühlen sich viele Trauernde oft auch allein.
Die Begleitung durch die Kirche an diesem Wendepunkt, aber auch die alten Traditionen erleben viele als hilfreich und tröstend, auch wenn es in der heutigen Gesellschaft keine einheitliche Deutung des Todes mehr gibt.
Wichtig zu wissen:
Was ist zu tun?
Wenn Ihr verstorbener Angehörige in der evangelischen Kirche war, teilen Sie dies bitte dem Bestatter Ihrer Wahl mit, damit dieser Kontakt mit einem Pfarrer unseres Pfarrteams aufnehmen kann. Eine Pfarrperson wird sich dann mit Ihnen in Verbindug setzen, um einen Termin für ein Trauergespräch zu vereinbaren. In diesem Gespräch werden Sie über die verstorbene Person sprechen. Je mehr Sie erzählen, um so lebhafter wird das Bild für die Pfarrperson und umso persönlicher kann die Ansprache in der Trauerfeier gestaltet werden. Außerdem werden Sie im Trauergespräch alle weiteren wichtigen Fragen in Bezug auf die Trauerfeier klären. Dazu können Sie vorbereitend für sich klären:
Wenn Ihr verstorbener Angehöriger Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Roden war, Sie jedoch möchten, dass ein anderer Pfarrer die Beerdigung hier in Nieder-Roden oder an einem anderen Ort vornimmt, dann benötigen Sie eine sogenannte Dimissoriale, die Sie im Gemeindebüro beantragen können.